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DVD-Start: 16.10.2003

About Schmidt

USA 2002, Komödie, Drama 135 Minuten

Aus der Amazon.de-Redaktion

About Schmidt bestätigt zwar Jack Nicholsons Status als nationales Kulturgut, dürfte aber ohne Zweifel zu einer Polarisierung der Zuschauerreaktionen führen. Angespornt durch den Erfolg von Election, haben Regisseur Alexander Payne und Koautor Jim Taylor den Roman von Louis Begley so verändert, dass er ihrer komischen Agenda entspricht. So wird die von Nicholson gespielte Titelfigur zum 66-jährigen, frisch pensionierten Versicherungsaktuar, der müde geworden ist von jahrzehntelanger Schufterei und leidenschaftsloser Ehe. Als seine Frau plötzlich stirbt, kauft er sich ein Jumbo-Wohnmobil und beginnt sein Leben wieder für sich zu entdecken. Er ist bemüht, seine Tochter (Hope Davis) davon abzubringen, ihren geistig minderbemittelten Auserkorenen (Dermot Mulroney) aus Denver zu ehelichen, dessen Mutter (Kathy Bates) ihr ganz eigenes kleines Sündenregister mit sich herumträgt.
Nicholson bringt hinter der Fassade der Resignation seiner Figur die schäumende Wut perfekt (und gelegentlich auch urkomisch) unter, aber Payne und Taylor machen keinen Hehl aus ihrer Ablehnung dieser Figuren. About Schmidt kann man sich als trostlosere Variante von Ikiru vorstellen -- bis Schmidt in einer stillen Geste des guten Willens Lebenssinn findet. About Schmidt kann man entweder lieben oder hassen -- vergessen wird man diesen Film jedenfalls nicht so schnell. --Jeff Shannon


 


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Schauspieler

Jack Nicholson, Kathy Bates

Regie

Alexander Payne


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Schauspielerische Leistungen

(1-10)
Jack Nicholson 9,8 Bewerten
Kathy Bates 8,5 Bewerten


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Lilly Putz
Junior Kritiker
am 03.01.2010
About Schmidt Eingehen auf den Zuschauer – mal ganz anders. Alle guten Dinge sind drei. Einsamkeit. Selbstmitleid. Endzeitstimmung. Mit seiner Lebensphilosophie, erzeugt Warren Schmidt (Jack Nickolson), 66 Jahre alt aus Nebraska, eine Atmosphäre, die den Zuschauer schon zu Beginn des Films in eine depressive Stimmung versetzt. Alles ist schlecht, alle sind doof – vor allem ich – und wo liegt eigentlich der Sinn meines Lebens? Fragt sich Warren, als er in den Ruhestand versetzt wird und einige Tage später, seine Frau Helen tot im Haus vorfindet. Warren fällt in ein Loch, aus dem er nicht mehr herauskommt. Schlimmer noch – es wird immer tiefer und tiefer und es scheint, als ob der Zuschauer gleich selbst mit hineinfällt. Zielstrebig geht es mit seinem Gemüt bergab und immer wieder erhofft er sich eine positive Wendung im Film, doch keine Chance – man wird bitter enttäuscht. Unterstrichen wird die grundschlechte Stimmung noch von der klagenden, schleppenden Filmmusik, die zwar zu der Szenerie passt, allerdings, den Zuschauer dazu zwingt, seine Schultern immer mehr herunter hängen zu lassen, so dass er sich irgendwann selbst fragen muss, was ER eigentlich im Leben erreicht hat und wo SEIN Sinn des Lebens liegt. Etwa zwei Stunden lang – geschätzte vier – ist der Zuschauer dazu verdonnert, einem alten Greis dabei zuzuschauen, wie nutzlos und allein gelassen er sich fühlt, immer seniler wird und sich sogar ausrechnet, wann er sterben wird. Dass Jack Nickolson seine Rolle gut spielt, ist nicht anzuzweifeln, wobei man sich allerdings fragen muss, wie schwierig es überhaupt ist, niedergeschlagen zu gucken und endzeitliche Stimmung zu verbreiten. Dass Warren zum Ende des Films noch einmal den Triumph erleben DARF, das Gefühl zu haben, etwas zu bedeuten, kann den Zuschauer aber leider nicht mehr aufbauen. So gut seine Stimmung vor dem Film war, umso schlechter wird sie danach sein.
 
rainer
Kritiker
am 20.10.2006
Alexander Payne hat mit "About Schmidt" ein tragikomisches Meisterwerk geschaffen,dass man gesehen haben sollte.Die schauspielerischen Leistungen sind klasse,allen voran ein überragender Jack Nicholson,der auch in diesem Film beweist,dass er zu den Allzeitgrößen Hollywoods gehört.
Bin vor allem ein Liebheber klassischer,dialoglastiger Filme.
 
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