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DVD-Start: 29.02.2008

Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford

(The Assassination of Jesse James by the Coward Rob)
USA 2007, Drama 160 Minuten

Hingegen wurde Jesse und der James-Gang in den 1870er-Jahren von der Sensationspresse und in vielen Groschenromanen größte Ehrfurcht und Bewunderung entgegengebracht. Er wurde als eine Art Robin Hood gefeiert, der gezielt jene Banken und Eisenbahngesellschaften aufs Korn nahm, die den armen Farmern das Leben schwer machten. Er war ein tragischer Held: Als Südstaatensoldat ging er durch die Hölle und wurde verwundet – er war davon überzeugt, die Union der Nordstaaten

 

hätte sein Leben ruiniert.
Immer mehr Amerikaner zogen in die Städte, führten ein konventionelles, konservatives Leben. Gerade sie erlebten ihn als letzten freien Westernpionier – als Symbol für den amerikanischen Geist, als charismatischen Rebell, der das Gesetz ganz offen verhöhnte und nach seinen eigenen Regeln lebte.
Er verkörperte alles, was eine Legende ausmacht.
Robert Ford [CASEY AFFLECK] bewunderte Jesse James über alles – er

 
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war ein idealistischer und ehrgeiziger Junge, der sich nichts mehr wünschte, als eines Tages mit seinem Idol reiten zu dürfen. Er konnte nicht ahnen, dass er einst als der dreckige kleine Feigling in die Geschichtsbücher eingehen würde, der Jesse in den Rücken schoss.
Aber wer war Jesse James wirklich – abseits der Halbwahrheiten und auflagensteigernden Schlagzeilen? Und wer war der damals 19-jährige Robert Ford, der zum inneren Kreis um Jesse gehörte?

 


Wie brachte Ford eine derart monumentale Persönlichkeit zu Fall, was die Sheriffs in zehn Staaten vergeblich versucht hatten? Wie wurden sie Freunde? Und was spielte sich in den Tagen und Stunden vor jenem Schuss ab, der Jesses James’ Leben auslöschte und damit auch zum Wendepunkt in Robert Fords Leben wurde?
Niemand wird je die ganze Wahrheit erfahren.

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Alle Bilder © Warner Bros.




Bewertungen

Bewertung

- TV tauglich

Kritik

Handlung: fesselnd
Inszenierung: eindrucksvoll
Darstellerische Leistungen: ausgezeichnet
Dialoge: langatmig
  Diese Kritik wird automatisch aus 11 Bewertungen erstellt!
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Schauspielerische Leistungen

(1-10)
Brad Pitt 8,11 Bewerten
Casey Affleck 7,44 Bewerten
Benjamin Bratt 6,33 Bewerten
Jeremy Renner 6,33 Bewerten


User Kritiken

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FastEddie
Junior Kritiker
am 19.02.2008
Sicher, der Film ist nichts zwingend außergewöhnliches. Er ist mindestens eine halbe Stunde zu lang und auch Handlungstechnisch etwas zäh. Doch vor allem die schauspielrische Leistung von Casey Affleck ist mehr als sehenswert und brachte ihm eine Oscarnominierung ein. Ebenso wie Kameramann Roger Deakins - ohne Frage einer der besten seines Fachs - der sich dieses Jahr mit Sicherheit über seinen ersten Oscar freuen darf. De facto sind es seine Bilder und die großartigen Leistungen von Pitt und Affleck die den Film über den Durchschnitt heben.
"Ein Film ist gut, wenn er wenig Worte aber viel Handlung hat". (John Ford)
 
Ichtrottel
Junior Kritiker
am 20.01.2008
Ohne jetzt die schauspielerische Leistung von Affleck und Pitt in Frage stellen zu wollen, aber DAS war so ziemlich der langatmigste Film, den ich seit Jahren sehen musste. Den hätte man locker in 2 Stunden abfilmen können und trotzdem das Thema wunderbar eingefangen. Und die ganze Zeit hämmert mein kleiner Mann im Kopf und sagt: "Mein Gott, wieso haben alle so eine Angst vor Brad Pitt (Jessie James)? Der kocht auch bloß mit Wasser und die haben alle eine Knarre. Wozu der Aufstand? Ich hätte ihn schon nach 15 Minuten abgeknallt!"...
Ein armer Mensch ist arm, sobald er seine Situation reflektiert.
 
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