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DVD-Start: 14.03.2008

Die Legende von Beowulf

(Beowulf)
USA 2007, Fantasy 114 Minuten

In grauer Vorzeit der Heldensagen stellt sich der mächtige Krieger Beowulf dem Duell mit dem monströsen Dämon Grendel. Der Sieg über ihn erregt den höllischen Zorn von Grendels ruchlos-verführerischer Mutter, der für ihre Rache jedes Mittel recht ist. Gewaltige Schlachtpanoramen, spektakuläre Kämpfe mit sagenhaften Drachen, Verrat und Intrigen am Königshof, die urwüchsige Gier des Menschen nach Reichtum und Macht – sie alle verwebt der

 

Oscar-preisgekrönte Regisseur Robert Zemeckis („Forrest Gump“) zu einem digital gefilmten und animierten Monumentalepos, das mit seinen buchstäblich grenzenlosen Fantasy-Dimensionen alle bisherigen Seherfahrungen in den Schatten stellt.

 
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Alle Bilder © Warner Bros.




Bewertungen

Bewertung

- TV tauglich

Kritik

Handlung: spannend
Inszenierung: eindrucksvoll
Special Effects: beeindruckend
Darstellerische Leistungen: duchschnittlich
Sound: gut
  Diese Kritik wird automatisch aus 19 Bewertungen erstellt!
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Schauspielerische Leistungen

(1-10)
Ray Winstone 6,8 Bewerten
Crispin Glover 6 Bewerten
Angelina Jolie 7,17 Bewerten
Sir Anthony Hopkins 6,4 Bewerten


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cjmontana18
Junior Kritiker
am 16.04.2008
schön blutig und echt geil animiert!!!kann man sich auf jeden ma angucken
was nicht passt wird passend gemacht.
 

Stoni
Junior Kritiker
am 05.02.2008
"Wer genau hinschaut - es sind keine Stöckelschuhe!" Ich bin ohne große Erwartungen in den Film, denn man muss wissen, dass der Inhalt auf einer angelsächsischen Sage aus dem 7./8. Jahrhundert beruht, ursprünglich sind es Reime auf die Geschichte des Helden Beowulf, dem Ungeheuer Grendel und seiner Mutter! Dass dies nicht eins zu eins umzusetzen ist, muss jedem klar sein. Der Verlauf der Geschichte im Film, ist auch nicht korrekt, es wird sehr viel falsch umgesetzt, allerdings zugunsten der filmischen Handlung und Unterhaltung. Der Film ist für einen netten Kinoabend sehr gut geeignet, er unterhält und macht Spaß, wenn man vom Original absieht. Robert Zemeckis, der bereits „Der Polarexpress“ als Animation auf die Leinwand brachte, wollte die Legende von Beowulf mit neuester Technik ebenso animiert rüber bringen. Vll. kann sich der ein oder andere an den Film Final Fantasy erinnern. Beowulf ist trotz der vielen Jahre dazwischen nicht unbedingt besser animiert (mit Ausnahme der Landschaften und Fabelwesen). Die Animation der Landschaften und Ungeheuer sind fantastisch gelungen. Der Drache hätte so gut wie in jedem Realfilm eingebaut werden können und es wäre kaum aufgefallen, dass dieser aus einem Rechner stammt. Es bleibt jedoch ein Animationsfilm und das sieht man noch zu oft. Es ist und wird noch ein sehr langer Weg sein, bis man Menschen wirklich perfekt digitalisiert aufs Bild bringt, dass es dem menschlichen Auge nicht auffällt, ob dies nun real oder animiert ist. Ich glaube einfach, dass das Hauptprobleme die Motorik, die ausgefeilte Muskulatur des Menschen und die Gesetze der Physik es z.Zt. noch nicht ermöglichen, die Bewegungen eines Menschen ohne Fehler künstlich zu erzeugen. Komischerweise gelingt dies bei Nahaufnahmen. Ganz deutlich zu erkennen in einem menschlichen Gesicht (bestes Bsp. - der animierte Charakter, der durch Sir Hopkins verkörpert wird), welches ja die meiste Muskulatur des ganzen Körpers besitzt. Das hat mich doch sehr begeistert. Je näher etwas gezeigt wurde, desto mehr vergaß man, dass es kein Realfilm ist. Unterschiede wurden insgesamt auch zwischen den Geschlechtern deutlich. Die Animationen der Männer waren wesentlich besser als die über die Frauen! Ob dies an dem feinen weiblichen Körper liegt, an der weniger ausgeprägten Muskulatur, oder ob es daran liegt, dass ein männliches Gesicht mit deutlich mehr Falten oder einem Bart besser kaschiert werden kann?! Der Film hat im Allgemeinen eine sehr schöne Stimmung, das ist mein persönliches Empfinden. Ich mag es z.B. sehr gerne, wenn es draussen dunkel, trocken, sehr kalt ist und schneit bzw. Schnee liegt und irgendwo im Dunkeln Lichter fackeln. Das wurde sehr schön eingefangen und dem Zuschauer grad zu Anfang des Films vermittelt. Die Einleitung des Films ist sehr brutal, was aber zur Story passt. Grendel sucht die Menschen auf, weil er durch ihre Feiern in der Methalle gestört wird. Der Wind überträgt die Laute bis in Grendels Unterschlupf. Da er ein sehr empfindliches Gehör, durch seine Missbildung, hat, kann er nicht ruhen und wird durch die Laute gequält. Es kommt zum ersten Gemetzel. Als Grendel zurück in seine Höhle kommt, wird er von seiner Mutter (ein Wasserdämon) zurecht gewiesen, dass es falsch war und die Menschen auf Rache erdacht sind, dies geschieht teilweise in der angelsächsischen Originalsprache, was total beeindruckend wirkt. Man kann einiges sehr gut aus dem Englischen, Deutschen, Friesischen ableiten. Jetzt kommt der Held Beowulf ins Spiel, der von dem Ruf des Königs hört und ihm seine Hilfe anbietet, Grendel zu erschlagen und das Land vom Übel zu befreien. Den König umgibt allerdings ein Geheimnis, welches hier nicht verraten wird, um weiteren Kinogängern nichts zu verraten. Beowulfs bisherige Taten werden erläutert und dies ist ein kleines Manko des Films. Er neigt zu Übertreibung, man bekommt den Eindruck, als hätte Beowulf einen Gottstatus durch seine Taten. Es wirkt alles sehr selbstverliebt. Beim Kampf zwischen Beowulf und Grendel kommt es auch zu einer Szene, die im Original besser erklärt wird, als im Film. Beowulf zieht sich nackt aus, um dieselben Voraussetzungen im Kampf gegen Grendel zu haben, das wirkt mitunter sehr lächerlich, weil in den Einstellungen immer sein Schniepel durch ein Gegenstand verdeckt ist. Im Original heisst es, dass er mit bloßen Händen, zwar auch nackt, gegen Grendel kämpft, da dieser kein Schwert kennt...so ein Ehrending halt. Den weiteren Verlauf spare ich mir, um nicht zu viel zu verraten. Durch den Tod von Grendel jedenfalls, schwört die Mutter Rache gegen Beowulf und es kommt auch hier zum Duell zwischen den beiden in der Höhle mit einem See, wo die Mutter Grendel´s haust. Angelina Jolie übernahm die Rolle der Dämonenmutter und wurde...sehr sexy...animiert, macht Euch selbst ein Bild – ich nehms vorweg, schaut genau hin, nein, es sind keine Stöckelschuhfüße - es sind Klauen! Da der Kinoabend als Thema „Männerabend“ angepriesen war, waren ebensolche in der Mehrzahl im Kinosaal. Stellt Euch nur vor was passiert, wenn die Jolie in dem Moment so gut wie nackt aus dem See steigt! Alles in allem, reines Popcornkino, ein typischer Männerabend, gute Animation, die es leider aber auch bleibt, Menschen sind einfach noch nicht so zu digitalisieren, als wirkte es real, jede Menge Action mit einem Hauch Erotik und Trash. Wer erwartet, dass hier das Sagenlied, der Reim auf Beowulf geschichtlich einwandfrei abgespult wird, der ist fehl am Platz.
Dumbledore: "Harry, nicht, worin ihr euch ähnelt, ist wichtig, sondern, worin ihr euch unterscheidet!"
 
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