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DVD-Start: 02.09.2004

Die Passion Christi

(The Passion of the Christ)
USA 2004, Drama 127 Minuten

Für Christen und Nicht-Christen gleichermaßen ist dies kein Film der unterhält, kein Film den man im konventionellen Sinne mögen oder nicht mögen kann (es ist zudem ausdrücklich kein Film für Kinder oder herzschwache Menschen). Vielmehr ist Die Passion Christi eine cineastische Erfahrung, die fast ausschließlich einem einzigen Zweck dient: die Geißelung und den Tod von Jesus Christus in solch erschreckend deutlichen Details zu zeigen (Gibsons eigene Hände schlagen die Nägel ins Kreuz), dass selbst Nichtgläubige einen Stich von Trauer und Schuld fühlen bei der Betrachtung der letzten Momente von Gottes Sohn. Entscheidenden Beitrag dazu leistet Jim Caviezel, dessen Vorstellung als Jesus weniger Schauspiel denn ein bereitwilliger Akt der Unterwerfung ist, so intensiv, dass manche Zuschauer nicht nur um Christus weinen werden, sondern auch für Caviezels unvergleichliche Ausdauerprüfung.

Wenn man einzig das bewertet, was man auf der Leinwand sieht (meisterhaft unterstützt von John Debneys Musik und Caleb Deschanels Kamera), findet sich Zündstoff für die Debatte um die angeblich antisemitische Neigung des Films, aber keine offensichtlich böswillige Absicht. Die Juden unter Führung des Hohepriesters Caiphas sind genauso schuldig wie die barbarischen Römer, welche die Exekution ausführen, vor allem nachdem Gibson die kontroverseste Dialogzeile entfernte (zumindest aus den Untertiteln, nicht aus der Tonspur). Wenn man akzeptiert, dass Gibsons Absichten aufrichtig sind, kann man auch Die Passion Christi akzeptieren als das, was sie ist: eine zermürbende, geradlinige (manche würden sagen einfallslose) und sehr gewalttätige Darstellung des Leidensweges, die viele Christen sprachlos und mit gestärktem Glauben zurücklassen wird. Nichtgläubige werden wahrscheinlich eine weitaus leidenschaftslosere Position vertreten, manche werden es gar mit Spott versuchen. Aber eine Sache steht außer Diskussion: Mit Die Passion Christi riskierte Gibson sein Vermögen für seine persönlichen Ansichten. Man kann ihn verehren oder verteufeln wie man will, aber seinen Mut, den muss man bewundern. --Jeff Shannon

 




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Schauspielerische Leistungen

(1-10)
James Caviezel 8,36 Bewerten
Monica Belucci 5,86 Bewerten
Maia Morgenstern 4,75 Bewerten
Mattia Sbragia 4,33 Bewerten


User Kritiken

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phreek
Meisterkritiker
am 26.03.2008
Die wohl härteste und realistischste Verfilmung der Leidensgeschichte des Jesus Christus. Die Verkörperung des Guten und Göttlichen wird auf dramatische Weise verraten, misshandelt und getötet. Doch der Film endet mit der Auferstehung. Mit Hoffnung und Wärme. Das neue Testament der Bibel beschreibt den ganzen Zusammenhang. Muss man unbedingt mal gessehen haben. Ein Meisterstück von Mel Gibson.
"Es sind schon Menschen für einen Bruchteil dessen, was Sie gesehen haben, bei lebendigem Leibe verbrannt worden." - Die neun Pforten
 


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