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DVD-Start: 04.11.2004

Hulk

USA 2003, Action, Fantasy 138 Minuten

Erstaunlicherweise schafft es Ang Lees Hulk ganz gut, allgemeines Vergnügen zu bereiten. Der neuste Film aus einer ganzen Reihe von Marvel-Comic-Adaptionen berücksichtigt bei der zeitgemäßen Umsetzung die Geschichte des Charakters, der auf das Jahr 1962 zurückgeht. Die Entstehung Hulks in diesem Film ist weiterhin mit der Ikonografie der 1960er von Bombentests und militärischen Wüstentestbasen verbunden, aber diese neue Aufmachung vermischt Genmanipulation mit Gammastrahlung und lässt nie vergessen, dass der arme Bruce Banner (Eric Bana) psychisch von seinem verrückten Vater (Nick Nolte) und seiner enttäuschten Freundin (Jennifer Connelly) beeinflusst wurde, sich von einem unterdrückten Feigling in ein riesiges grünes Kraftpaket zu verwandeln, noch lange bevor die Wissenschaft zum Zug kommt.

Der Macher von Der Eissturm, der in Tiger & Dragon die Muskeln spielen ließ, belebt das lange erste Drittel mit comicähnlichen Split-Screen-Effekten und einer Reihe von Vorahnungen -- immer wieder findet Lee Gründe, Banas Gesicht grün zu belichten -- aber er fängt auch das menschliche Drama ein. Bei den Jekyll-und-Hide-Zuckungen Banners waren die CGI-Jungs von ILM dran, die Bana als Vorlage für die umfassendste Realisierung eines digitalen Charakters benutzten, die je auf Film gebannt wurde. Comicfans werden begeistert sein: Ein glaubhafter, supergewandter, grüner Koloss, ein wahres Riesentier, verstrickt sich nachts im Wald in einen Kampf mit mutierten Killerhunden (darunter ein äußerst bösartiger Pudel), platzt sozusagen aus einem Gefängnis in einer geheimen unterirdischen Basis, knöpft sich die amerikanische Militärmacht vor und stampft dabei in einer Wüste im Südwesten der USA herum, bevor er schließlich für schlagkräftige Hulk-Zerstörungsaktionen in San Francisco einmarschiert.

Wie in den Comics wird auch hier heruntergespielt, dass es Tote gibt, und unglaubliche Momente -- zum Beispiel ein Ausflug in die Stratosphäre -- gehören einfach dazu. Ein Problem mit diesem Charakter ist es, glaubhafte Bedrohungen zu finden, gegen die er sich zur Wehr setzen muss. Ang Lee ändert Stan Lee hier ganz schlau und vermischt Banners missbrauchenden Vater mit dem ewigen Bösewicht "Absorbing Man", um einen angemessenen Gegenspieler für die abschließende Auseinandersetzung zu schaffen. Dieser Film ist kunstvoll und unterhaltsam, faszinierend und explosiv und gehört zu den gelungensten Superhelden-Filmen. --Kim Newman

 


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Schauspieler

Eric Bana, Jennifer Connelly, Josh Lucas, Nick Nolte

Regie

Ang Lee


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Schauspielerische Leistungen

(1-10)
Eric Bana 7,75 Bewerten
Jennifer Connelly 7,25 Bewerten
Josh Lucas 5,5 Bewerten
Nick Nolte 6 Bewerten


User Kritiken

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phreek
Meisterkritiker
am 26.03.2008
Der grüne Hulk hat es auf die Leinwand geschafft und mit diesem Film kann er sich redlich zeigen lassen. Die eindrucksvollen Szenen in der Wüste des meterweitspringen Hulk geben einem das gefühl von Freiheit und unbesorgtheit. Der Film trifft fast jeden Nerv und überträgt das Comic meisterhaft gut in die Realität.
"Es sind schon Menschen für einen Bruchteil dessen, was Sie gesehen haben, bei lebendigem Leibe verbrannt worden." - Die neun Pforten
 
Bertbaron
Kritiker
am 23.10.2005
Diese Art Comics haben zwar nie zu meinen Favoriten gehört, aber die Story ist recht gut. nicht so oberflächlich wie andere. Hat meines erachtens einen prima Hintergrund, dieser Film!
Sammele für mein Leben gern DVDs und freue mich darauf, mit sinnvollen Bewertung hier einige gute Beiträge leisten zu können!
 


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