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DVD-Start: 31.01.2008

Kein Bund fürs Leben

Deutschland 2007, Komödie 90 Minuten

Basti hat natürlich den denkbar schlechtesten Start beim Bund erwischt: Zum einen ignoriert der erklärte Pazifist das unverständliche Gebrüll des devoten Oberfeldwebels Keller (JAN HENRIK STAHLBERG), der prompt den gesamten Zug mit Liegestützen bestraft. Zum anderen legt sich Basti wenig später mit dem zackigen Kompaniechef Major Hauptmann (RONALD NITSCHKE) an, der auf einen Zivi wie Basti nur gewartet hat. Statt am Nachmittag wieder in den Armen von Valesca zu liegen,

 

muss Basti nun die gesamte Prozedur einer nachträglichen Verweigerung durchlaufen und das dauert seine Zeit. O-Ton des sichtlich vergnügten Majors: Acht Wochen. Mindestens. Und in dieser Zeit – das hat sich Major Hauptmann ganz oben auf seiner imaginären Liste notiert – will er Basti zu einem echten Soldaten machen.

Mit gestutzten Haaren und Kampfanzug findet sich Basti in der Grundausbildung wieder; zusammen mit seiner chaotischen Stube Nummer 54 –

 
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einem Haufen echter Freaks: Da ist der bereits im Rahmen der Musterung erwähnte (Über)-Lebenskünstler Schleifer, der auf wahrhaft schlüpfrige Internet-Geschäftsideen mit getragenen String-Tangas der Sanitätssoldatinnen schwört; ferner der bebrillte Zonk (TILL TRENKEL), der zum BND will und jede Unterhaltung mit seinem Diktiergerät aufnimmt; der waffengeile Deutschtürke Nefzat (KAILAS MAHADEVAN), der leider nie das Ziel trifft; der angehende Aristokrat

 


Justus (CHRISTIAN SENGEWALD), dessen Vater ihn enterbt, wenn er nicht die segensreiche Erfahrung Bundeswehr macht; und schließlich Ufo (AXEL STEIN), ein maulfauler, unberechenbarer Sonderling mit einer seltsamen Affinität zu Schafen. Sie alle können Basti auf Anhieb nicht ausstehen – gleiches en retour. Eine tolle Basis für die nächsten Wochen, die grauenhafter nicht sein können: marschieren, schießen, Stiefel putzen, marschieren, schießen, Stiefel putzen, marschieren...

Als wäre das nicht genug, muss Stube 54 zu einer Übung gegen die aufgepumpten Testosteron-Monster der US-Nachbarkompanie von Major Ridgeley (CARSTEN NORGAARD KRISTENSEN) antreten, um das traditionelle deutsch-amerikanische Manöver einzuleiten, das die Grundausbildung beendet. Das Gefechtsszenario stellt eine simulierte Geiselnahme dar. Doch beim Test der hochmodernen Simulations-Ausrüstung schaffen es Basti und seine chaotischen Kollegen nur, sich unter dem Gelächter der GIs nach fünf Minuten selbst zu eliminieren. Und dann fackeln sie auch noch versehentlich die US-Flagge ab. Eine Schande für die Kompanie und besonders für Major Hauptmann, der vor seiner Pensionierung endlich einmal gegen die Amis punkten wollte...


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Alle Bilder © Constantin




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Bewertung

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Kritik

Handlung: originell
Inszenierung: originell
Darstellerische Leistungen: ausgezeichnet
Pointen: gelungen
  Diese Kritik wird automatisch aus 5 Bewertungen erstellt!
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Schauspielerische Leistungen

(1-10)
Franz Dinda 9,5 Bewerten
Florian Lukas 10 Bewerten
Axel Stein 10 Bewerten
Christian Sengewald 10 Bewerten


User Kritiken

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schnaegge
Junior Kritiker
am 16.04.2008
Ein selten guter Film. Ich habe schon lange nicht mehr so viel im Kino gelacht. Eine buntgemischte Truppe die die Bundeswehr mächtig aufmischt. Man möchte auch meinen, dass der Film auf so manche "Seltsamheiten" bei der Bundeswehr auf sehr humorvolle Art und Weise aufmerksam macht. Alles in Allem eine sehr gelungene Komödie
 


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