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DVD-Start: 28.03.2008

Leroy

Deutschland 2007, Komödie 89 Minuten

Er hat zwar die wahrscheinlich coolste Frisur der ganzen Schule, aber deswegen ist Leroy noch lange
kein selbstbewusster Aufreißer. Im Gegenteil, denn der Siebzehnjährige mit dem Afro ist zurückhaltend und wohlerzogen, spielt lieber Mozart auf seinem Cello statt Hip-Hop zu hören und kann mit Goethe und der Schönheit der deutschen Sprache viel mehr anfangen, als mit den süßen Mädchen auf dem Schulhof. Er hat nicht einmal ein Handy – und auch seine

 

Hautfarbe unterscheidet ihn von den meisten Mitschülern. Denn Leroy ist schwarz.
Schokopopp nennt ihn sein bester Freund Dimi, der eigentlich Dimitrios heißt und nicht müde wird zu
betonen, dass er selbst Grieche ist, eigentlich Halbgrieche, aber das ist eine andere Geschichte.
Während der Draufgänger nie um einen frechen Spruch verlegen ist und an kaum etwas anderes
denken kann als an Sex, ist Leroy beim Gedanken daran noch ziemlich unbeholfen. Dass ihm

 
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Eva
eines Tages nicht nur auf dem Schulweg hinterher guckt, sondern ihn bald sogar anspricht, wirft ihn
jedenfalls ganz schön aus der Bahn. Doch Eva ergreift kurz entschlossen die Initiative, und so lässt der erste Kuss nicht lange auf sich warten.
Als wäre das erste Verliebtsein nicht schon kompliziert genug, wird das junge Glück schnell gestört und auf eine ganz besonders harte Probe gestellt. Denn Eva möchte Leroy ihrer Familie vorstellen – und

 


die ist so rechts, dass sie sogar ihre Wellensittiche nach Hitlers Generälen benannt hat. Papa, da ist ein Nigger! ruft der Jüngste ihrer fünf kahl rasierten Brüder schon zur Begrüßung an der Tür. Das stimmt Leroy mehr als nachdenklich. Doch Eva bleibt optimistisch.
Leroy hat es auch sonst nicht leicht: sein tüftelnder Vater verrennt sich in alberne Erfindungen wie einen Heliumanzug fürs Joggen; seine betont links-liberale Mutter taucht genau dann mit dem Angebot für Karokaffee und Keksen im Türrahmen auf, als das verliebte Pärchen zum ersten Mal gemeinsam im
Bett liegt. Auch Evas Geburtstagsparty endet nach viel zu viel Tequila in einem totalen Eklat – und ihre Brüder haben längst ihre Fascho-Clique auf Leroy angesetzt.
Schließlich ist es jedoch Eva, die im Krankenhaus landet, und nicht nur deswegen sieht es so aus, als hätte die Beziehung der beiden kaum eine Chance. Die Liebe kampflos aufzugeben, kommt für Leroy
allerdings nicht in Frage. In einem Black-Power-Revival der eigenen Art, besinnt er sich zum ersten Mal auf seine afrikanischen Wurzeln und entdeckt die schwarze Geschichte. Er lässt sich von Malcolm X und Martin Luther King inspirieren, tauscht die klassische Musik gegen Soul und Funk und nimmt sich die Helden des Blaxploitation-Kinos zum Vorbild. Es dauert nicht lange und Leroy streift auf den Spuren von Shaft und Blacula durch den Großstadtdschungel, unterstützt von Dimi, seinen anderen Freunden, Evas Ex-Lover und einer Gruppe militanter Lesben. Gemeinsam mit ihnen stellt sich der schwarze Deutsche der braunen Gewalt entgegen...

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Alle Bilder © X-Verleih




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Kritik

Handlung: originell
Inszenierung: originell
Dialoge: witzig
  Diese Kritik wird automatisch aus 9 Bewertungen erstellt!
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Schauspielerische Leistungen

(1-10)
Alain Morel 8,2 Bewerten
Anna Hausburg 8 Bewerten
Constantin von Jascheroff 9 Bewerten
Eva Mannschott 8,33 Bewerten


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