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DVD-Start: 05.08.2004

Lost in Translation

USA 2003, Komödie, Drama 102 Minuten

Genauso ergeht es auch Bob Harris. Der etwa 50-jährige Schauspieler hat einen lukrativen Vertrag für eine Whiskey-Werbekampagne unterschrieben, anstatt etwas Gutes für seine Karriere oder seine weit von ihm entfernte Familie zu tun. Nachdem er Probleme mit dem Jetlag und seinem japanisch sprechenden Regisseur hat und sich in der Großstadt nicht zurechtfindet, freundet er sich mit der 25-jährigen verheirateten, aber unter Liebeskummer leidenden Charlotte an, die mit enormer Gelassenheit von der 18-jährigen Scarlett Johansson verkörpert wird. Selbst bevor sie von ihrem Ehemann, einem Fotografen, beinahe verlassen wird, fühlt sie sich ebenso wie Harris verloren, wobei ihr zudem noch ihre Jugend im Wege steht.

Wie Charlotte und Bill ihre Seelenverwandtschaft entdecken wird man als Zuschauer noch über Jahre hinweg in Erinnerung behalten. Der Film unter der Regie von Sofia Coppola (The Virgin Suicides) besticht mehr durch seine Atmosphäre als das Drehbuch: Wir wirbeln durch Tokioter Partys, Karaoke-Bars und das seltsame Nachtleben, bis wir immer in dem unmöglich edlen Hotel landen, wo die beiden abgestiegen sind. Die Anflüge bittersüßer Einsamkeit von Bill und Charlotte werden klug und romantisch behandelt, aber anders als in modernen Filmen aus Hollywoodstudios handelt es sich hierbei nicht um eine Hals-über-Kopf-Liebesromanze.

Sicher und beständig endet der Film in einem viel diskutierten Schlussakkord, der manche vielleicht ein wenig vor den Kopf stoßen wird, aber dennoch jene Filmliebhaber, die schon immer "Paris im Herzen trugen", mit einer neuen cineastischen Liebeserklärung belohnt. --Doug Thomas

 


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Schauspieler

Bill Murray, Scarlett Johansson , Giovanni Ribisi, Anna Faris

Regie

Sofia Coppola


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Schauspielerische Leistungen

(1-10)
Bill Murray 8,25 Bewerten
Scarlett Johansson 8,75 Bewerten
Giovanni Ribisi 8,22 Bewerten
Anna Faris 8,75 Bewerten


User Kritiken

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phreek
Meisterkritiker
am 27.03.2008
Lost in Translation besticht durch seine "nackte Warheit" der Regisseur scheut nicht vor Nähe oder Intimität, vor komplizierten und verwirrenden Situationen. Ein Meisterstück des Indiependent-Genre. Bill Murray mal wirklich anders.
"Es sind schon Menschen für einen Bruchteil dessen, was Sie gesehen haben, bei lebendigem Leibe verbrannt worden." - Die neun Pforten
 
Member gelöscht
Junior Kritiker
am 26.03.2007
Also ich sag es mal direkt. Der Film ist so langweilig, dass ich 10 min vor ende aus gemacht habe, da einfach die ganze Zeit nichts passiert. Die Handlung des Films passt auf 3 Zeilen. Wer sich für das ganze drumherum (Kultur etc.) interessiert, sollte sich ihn anschauen. Wer jedoch nach einer Liebesromanze sucht, sollte sich einen anderen Film suchen.
 
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