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Schauspieler |
Daniel Day-Lewis, Paul Franklin Dano, Kevin J. O`Connor, Ciarán Hinds | |
Regie |
Paul Thomas Anderson | |
Bewertungen |
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Bewertung |
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Kritik |
Handlung: emotionsgeladen Inszenierung: aufwendig Darstellerische Leistungen: ausgezeichnet Dialoge: ausgefeilt |
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Diese Kritik wird automatisch aus 18 Bewertungen erstellt! |
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| Film bewerten | ||
Schauspielerische Leistungen(1-10) |
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| Daniel Day-Lewis | 9,78 | Bewerten |
| Paul Franklin Dano | 8,75 | Bewerten |
| Kevin J. O`Connor | 9 | Bewerten |
| Ciarán Hinds | 8,67 | Bewerten |
User Kritiken |
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FastEddie Junior Kritiker am 19.02.2008 |
Paul Thomas Anderson ist kein konventioneller Hollywoodregisseur. Im Gegenteil! Durch Filme wie "Magnolia" und "Boogie Nights" hat er sich einen Ruf als Kunstfilmer und Regieexzentriker erarbeitet (man bedenke den "Froschregenschauer" in "Magnolia). "There will be Blood" ist nun seine neuste Regiearbeit und gilt mit acht Nominierungen als der große Favorit bei der am kommenden Sonntag stattfindenden Oscargala in Los Angeles. Der Film ist groß, er ist sperrig und in seiner Art sicher nicht jedermanns Sache, doch er ist vor allem eines: Grandios! Getragen wird er von einem wie in Trance agierenden Daniel Day - Lewis der hier sicher eine der besten schauspielerischen Leistungen aller Zeiten bietet und sich mit jeder Körperfalte seiner Figur Daniel Plainview verschreibt. Doch auch sein Gegenspieler, der erst 23 - jähige Paul Dano in der Rolle des religiös - fanatischen Priesters Eli Sunday spielt mehr als beeindruckend. Der Film beginnt mit einer fast fünfzehnminütigen Eingangssequenz die komplett ohne Dialoge auskommt und endet in einem Finale, das man so noch nicht gesehen hat und das in seiner Bizarrheit an Filme Kubricks - vor allem "Clockwerk Orange" erinnert. Dazwischen lässt sich Anderson viel Zeit den manisch gierigen Plainview zu porträtieren. Seine Gier nach Geld, seine Gier nach Macht und sein Hass auf Menschen. Gewisse Bezüge zur politischen Realität schimmern bei betrachten des Films sicher nicht ganz grundlos hervor. Der Soundtrack ist ein weiteres Highlight des Films. Er stammt aus der Feder von Radiohead - Gitarrist Johnny Greenwood und ist sicher der innovativste und genialsten Filmscores der letzten Jahre. Es ist kein Score den man sich gemütlich zur Entspannung anhören kann wie es bei den Musiken eines Hans Zimmer oder John Williams der Fall ist: Der Soundtrack zu "There will be Blood" funktioniert nicht ohne die hervorragend komponierten Einstellungen von Kameramann Robert Elswitt und das Spiel von Day - Lewis und Dano. Mit "There will be Blood" ist Paul Thomas Anderson ein Meisterwerk von epochalem Ausmaß gelungen, in dem alle Akteure - ob vor oder hinter der Kamera - zu absoluter Höchstform auflaufen. Der eigenwillige Stil von Anderson ist Balsam für das vom Mainstream bestimmte Weltkino. | ||
| "Ein Film ist gut, wenn er wenig Worte aber viel Handlung hat". (John Ford) | |||
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