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News zum Film Madagascar

WWF zum Filmstart von Madagascar



United International Pictures entführt die Zuschauer im Sommer 2005 in dem Animationsfilm „Madagascar“ in die faszinierende Welt der gleichnamigen Insel. Die Kinobesucher fiebern gemeinsam mit vier Freunden aus dem New Yorker Zoo - Löwe Alex, Zebra Marty, Giraffe Melman und Nilpferd Gloria - der Freiheit entgegen. Als sie nach einem missglückten Fluchversuch aus dem Zoo verbannt werden und unfreiwillig vor der Küste Madagaskars stranden, geht das Abenteuer für die vier Filmhelden erst richtig los, denn nun werden sie mit dem wilden Leben der „Ureinwohner“ Madagaskars konfrontiert.

Madagaskar – die Schatzinsel des Lebens
Madagaskar ist mit 587.000 Quadratkilometern die viertgrößte Insel der Welt. Sie liegt vor der afrikanischen Ostküste und hat sich bereits vor 165 Millionen Jahren vom Festland abgetrennt. Seither konnte sich auf der Insel eine einzigartige biologische Vielfalt entwickeln. Rund 85 Prozent aller hier zu findenden Tier- und Pflanzenarten gibt es nirgendwo sonst auf der Welt. Sie kommen ausschließlich auf Madagaskar vor. Insgesamt leben auf der Insel 109 verschiedene Säugetierarten - darunter allein 30 Lemurenarten. Mit einigen dieser auch als „Waldgeister“ bezeichneten Tiere machen die vier Hauptdarsteller des Films Bekanntschaft. Weiterhin ist Madagaskar die Heimat von rund 300 Schlangen-, Chamäleon- und Geckoarten, 150 Frosch-, 250 Vogel-, 3.000 Schmetterlings- und 12.000 Blütenpflanzenarten. In den abgelegenen Regionen vermuten Forscher noch eine Vielzahl bislang unentdeckter Tiere und Pflanzen.

Raubbau auf der Schatzinsel
Einst waren weite Flächen Madagaskars von Wald bedeckt. Heute sind von den ursprünglichen Wäldern nur noch rund zehn Prozent übrig. Diese werden von der wachsenden Bevölkerung hauptsächlich für landwirtschaftliche Flächen und zur Gewinnung von Holz, Brennholz und Holzhohle abgebrannt oder gerodet. Der WWF schätzt, dass Madagaskar in 40 Jahren waldfrei sein wird, wenn die Abholzung weiter so voranschreitet wie bisher. Dann werden auch die meisten der dort lebenden Tiere und Pflanzen ihre Heimat verloren haben.

Seit mehr als 40 Jahren: Einsatz des WWF in Madagaskar
Der WWF zählt Madagaskar zu seinen 238 wichtigsten Ökoregionen auf der Welt. Die Umweltorganisation engagiert sich dort seit 1963 in zahlreichen Projekten für den Schutz der biologischen Vielfalt und insbesondere der Wälder. Um langfristig die Schatzinsel des Lebens zu bewahren, setzt sich der WWF gezielt für die Umweltbildung von Schulkindern und Mitarbeitern in Nationalparken und Ministerien ein, unterstützt Umweltgruppen und politische Entscheidungsträger und fördert die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen. Gemeinsam mit der Bevölkerung Madagaskars entwickelt der WWF im Randbereich der Schutzgebiete alternative Einkommensquellen. Der WWF Deutschland ist Teil des World Wide Fund for Nature – der größten unabhängigen Naturschutzorganisation der Welt. Der WWF ist seit 1963 in 90 Ländern aktiv, weltweit unterstützen ihn rund 5 Millionen Förderer. Oberstes Ziel des WWF ist die Bewahrung der biologischen Vielfalt. Die Umweltstiftung WWF Deutschland unterstützte im Jahr 2003 insgesamt 68 internationale und nationale Naturschutzprojekte. 258.000 Privatpersonen fördern den WWF Deutschland – auch ganz gezielt zum Schutz von Madagaskar.


01.05.2005