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About Schmidt
USA 2002 135 Minuten

User-Kritiken zum Film About Schmidt


Member gelöscht
Junior Kritiker
am 25.07.2006
Ein Film, der Realität ist. Ein Film, der durch seine bewegende und zynische Art diese Realität vermittelt. Ein Film, der Mitgefühl und Bedauern beim Zuschauer erzeugt. "About Schmidt" beschreibt den Umstand des Zwiespalts von Hoffnung und Melancholie eines jeden Menschen!
 
rainer
Kritiker
am 20.10.2006
Alexander Payne hat mit "About Schmidt" ein tragikomisches Meisterwerk geschaffen,dass man gesehen haben sollte.Die schauspielerischen Leistungen sind klasse,allen voran ein überragender Jack Nicholson,der auch in diesem Film beweist,dass er zu den Allzeitgrößen Hollywoods gehört.
Bin vor allem ein Liebheber klassischer,dialoglastiger Filme.
 
Lilly Putz
Junior Kritiker
am 03.01.2010
About Schmidt Eingehen auf den Zuschauer – mal ganz anders. Alle guten Dinge sind drei. Einsamkeit. Selbstmitleid. Endzeitstimmung. Mit seiner Lebensphilosophie, erzeugt Warren Schmidt (Jack Nickolson), 66 Jahre alt aus Nebraska, eine Atmosphäre, die den Zuschauer schon zu Beginn des Films in eine depressive Stimmung versetzt. Alles ist schlecht, alle sind doof – vor allem ich – und wo liegt eigentlich der Sinn meines Lebens? Fragt sich Warren, als er in den Ruhestand versetzt wird und einige Tage später, seine Frau Helen tot im Haus vorfindet. Warren fällt in ein Loch, aus dem er nicht mehr herauskommt. Schlimmer noch – es wird immer tiefer und tiefer und es scheint, als ob der Zuschauer gleich selbst mit hineinfällt. Zielstrebig geht es mit seinem Gemüt bergab und immer wieder erhofft er sich eine positive Wendung im Film, doch keine Chance – man wird bitter enttäuscht. Unterstrichen wird die grundschlechte Stimmung noch von der klagenden, schleppenden Filmmusik, die zwar zu der Szenerie passt, allerdings, den Zuschauer dazu zwingt, seine Schultern immer mehr herunter hängen zu lassen, so dass er sich irgendwann selbst fragen muss, was ER eigentlich im Leben erreicht hat und wo SEIN Sinn des Lebens liegt. Etwa zwei Stunden lang – geschätzte vier – ist der Zuschauer dazu verdonnert, einem alten Greis dabei zuzuschauen, wie nutzlos und allein gelassen er sich fühlt, immer seniler wird und sich sogar ausrechnet, wann er sterben wird. Dass Jack Nickolson seine Rolle gut spielt, ist nicht anzuzweifeln, wobei man sich allerdings fragen muss, wie schwierig es überhaupt ist, niedergeschlagen zu gucken und endzeitliche Stimmung zu verbreiten. Dass Warren zum Ende des Films noch einmal den Triumph erleben DARF, das Gefühl zu haben, etwas zu bedeuten, kann den Zuschauer aber leider nicht mehr aufbauen. So gut seine Stimmung vor dem Film war, umso schlechter wird sie danach sein.
 


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