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15.09.2005 Die weisse Massai
D 2005 128 Minuten

User-Kritiken zum Film Die weisse Massai


Member gelöscht
Junior Kritiker
am 21.09.2005
Auch ich habe den Film angeschaut und fand ihn sehr schön. Der Schauspieler JACKY IDO als Lemalian im Film "Die weiße Massai" hat sich gut gemeistert. Ich finde es beachtlich, dass der aus Burkina Faso stammende Schauspieler sich in diese Rolle als Samburu Krieger rein versetzt hat und mit Nina Hoss ein interessantes Filmpaar darstellte. Ein Samburu hätte manche Szenerien im Film meines Erachtens nicht gespielt. Das Jacky nicht aussieht wie ein Original muss man hinnehmen, trotzdem eine attraktive Erscheinung. Das Buch wurde nicht 1 zu 1 verfilmt, machte mir aber persönlich nichts aus. Interessant war, dass – nicht wie üblich bei Afrikafilmen – keine Wildtiere gezeigt wurden sind. Trotzdem gab es schöne Aufnahmen aus Afrika und man erfreute sich über bekannte Schauplätze. Ich finde den Film sehenswert, auch wenn es keine 100%ige Darstellung der Samburu Kultur vermittelt. Welcher Film tut es? Es ist eine Romanverfilmung und da haben die Künstler großen Spielraum. Die Hauptperson ist ja auch Carola, die als Corinne, nur einen kurzen Lebensabschnitt ihres zeitweiligen schwierigen Lebens in Samburuland darstellen soll. Und eben den Konflikt zweier sehr unterschiedlichen Kulturen repräsentierte. Blicke nie zurück, wenn du einen Ort verlässt, wo du wieder zurückkehren möchtest! (Samburu sowohl auch Maasai Proverb) Dieser Satz wird in diesem Film ebenfalls erwähnt, und am Ende des Filmes blickt die kleine Tochter von Carola und Lemalian beim Verlassen des Samburu Krals zurück! Wer hat diese Szene verstanden? Ich glaube kaum einer! Wird die Tochter von Corinne jemals ihren Papa sehen?
 
Juergen Dick
Junior Kritiker
am 23.09.2005
Wer partout nichts Neues sehen oder gar erleben will, für den/die ist `Die weisse Massai` der richtige Film. - Es ist ein konventioneller Film. Exotik. Erotik. Blondes have more fun. Ein Film, der bestenfalls als "wunderschön fotografiert" in die Annalen eingehen wird. Das ist schon vielen Filmen passiert, über die einem sonst nicht viel eingefallen ist. - In afrikanischen Kinos gebe ich dem Streifen aber durchaus gute Chancen. Man sollte ihn dort jedoch unter dem Titel `Verliebt in eine Hexe` vermarkten. Aber ich weiss nicht, ob dieser Hinweis unter dem Blickwinkel der political correctness eine gute Idee ist. - EMPFEHLUNG: Kann man. Muss man nicht. Pluspunkt: In diesen Film können Sie unbesorgt mit Ihrer Frau reingehen. Vielleicht sollten Sie sogar mal wieder. So besehen, ist `Die weisse Massai` eine Gelegenheit. Danach dann ein Rotwein.
 
Rose
Kritiker
am 24.09.2005
"Die weiße Massai" ist ein sehr realistischer Film. Das Leben in Kenia wird unverwechselbar echt darstellt, was zum Einen natürlich ein Pluspunkt bedeutet, zum Anderen aber auch beängstigend wirkt. Ein paar Zelte mitten im Nichts, von Wäldern umgeben, leben da wenige Leute nach ihrer eigenen Tradition - heißt: Primitiv, ohne Dusche, ohne Waschmaschiene. Da kommt eine Frau aus der Schweiz - und bleibt da ... entscheidet sich, dort, im krassen Gegenteil von ihrer Heimat, zu wohnen, mitten in "der Pampa", weil sie sich verliebt hat. Dass das auch noch eine wahre Geschichte ist, ist einfach nur enorm. Kann man sich nicht vorstellen. Was diese Frau durchstehen musste und was sie alles miterlebt hat, lässt mich nicht begreifen, wie sie es so lange dort aushalten konnte. Ich finde, dass es ein gut gemachter Film ist, der wie gesagt einen sehr realistischen Blick auf "diese Welt" wirft. Andererseits fand ich es zum Schluss fast ein bisschen zu weit hergeholt, etwas zu lang, es hat sich ausgedehnt, die Probleme haben sich immer wieder wiederholt. Was Petra Lekatoo sagte, ist mir nicht aufgefallen, aber wo ich jetzt drüber nachdenke, verstehe ich es auch. Das kleine Mädchen wusste nicht, dass es nicht zurückschauen darf und hat es gemacht. Anders als im Buch wusste Lemalian, dass seine Frau nicht wiederkommt. Insgesamt ist es ein mäßig sehenswerter Film. Wenn man sowas und Afrika mag und man den Film wirklich sehen will, sollte man das aber im Kino tun, weil die Afrikaaufnahmen da einfach besser wirken. FSK: 12
 
Member gelöscht
Junior Kritiker
am 13.11.2005
Am Anfang fand ich den Film seehr langweilig. Doch er hat sich im Mittelteil gebessert. Doch ständig spuckte mir die Frage im Kopf herum: "Ist die Frau wirklich so doof,warum macht die das?" Ich konnte es oft einfach nicht nachvollziehen. Und außerdem fand ich das die beiden Hauptpersonen auch nach vielen jahren des Ehelebens noch nicht wirklich Nähe zueinander haben. Das Ende mit dem Bus finde ich sehr schön gemacht. Würde ich nur wirklichen Fans empfehlen.
 
Member gelöscht
Junior Kritiker
am 27.11.2005
Paraderolle von Nina Hoss.
 


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