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20.10.2005 Flightplan - Ohne jede Spur
(Flight Plan)
USA 2005 98 Minuten

User-Kritiken zum Film Flightplan - Ohne jede Spur


Friedl
Junior Kritiker
am 29.10.2005
Kyle Pratt (Jodie Foster) wohnt mit Mann David und Tochter Julia (Marlene Lawston) in Berlin, bis ihr Mann auf mysteriöse Art stirbt. Um dem Sarg nach Amerika zu überführen, steigen Kyle und Julia in ein Flugzeug. In 12.000 Metern Höhe über dem Atlantik geschieht das Unmögliche – Julia verschwindet spurlos… Jodie Foster versteht es meisterhaft, den Urängsten ein Gesicht zu verleihen, so dass es jedem Zuschauer kalt den Rücken herunter laufen muss. Das geschieht spätestens dann, wenn der Pilot (Sean Bean) der verzweifelten Mutter mitteilt, dass ihre Tochter weder auf der Passagierliste steht, noch je an Bord war, und kurz darauf, dass sie schon seit Tagen tot sei. Wie kann jemand an Bord eines Flugzeuges, das in FLIGHT PLAN einen Mikrokosmos darstellt, spurlos verschwinden und als Existenz praktisch gelöscht werden? Spätestens hier gibt es Momente, in denen auch wir Zuschauer an Kyles Glaubwürdigkeit zu zweifeln beginnen… aber hatten wir sie nicht mit ihrer Tochter an Bord gehen sehen…? Der Sarg des Mannes, der immer wieder ins Spiel kommt, der karge Soundtrack, der sich mit der die schleichende Angst und Beunruhigung effizient untermalt und die kühle, distanzierte Atmosphäre erst im verschneiten Berlin, und dann im Flugzeug lassen den Zuschauer immer tiefer in den Kinosessel rutschen und das hin- und her gerissen sein zwischen Realität und Transzendenz spürbar werden. Die enge Kulisse des Flugzeuges hätte sicher noch mehr visuelle Dichte zugelassen, als das Deutschland-Team Robert Schwentke (Regie) und Florian Ballhaus (Kamera) herausholt; die Story wirkt bei genauerem Hinsehen arg konstruiert und unrealistisch und am Ende (das ganz am Schluss zwar emotional und dramaturgisch verständlich, moralisch aber zweifelhaft ist) verliert der Film leider viel von seiner Einzigartigkeit, weil die Erklärung für alles doch zu weltlich ist und so die beunruhigende Transzendenz verloren geht. Nachdem der Film sicher auch im Kontext des 11. Septembers 2001 zu lesen ist, muss noch erwähnt werden, dass er ansatzweise die pauschalen Vorurteile und Ängste des Westens gegenüber Arabern kritisiert. Jodie Foster spielt, wie oben bereits erwähnt, die verzweifelte Mutter glaubwürdig und emotional richtig. Peter Sarsgaard tut sich mit dem Sky-Marshall Carson etwas schwer, er bleibt etwas blass und undifferenziert. Sean Bean als Captain Rich gelingt es über weite Strecken, bei der Suche nach Julia einerseits das Mitgefühl für die verzweifelte Mutter, andererseits die Verantwortung für fast 500 Fluggäste glaubhaft darzustellen. FLIGHT PLAN ist ein visuell ansprechender Psychothriller mit packendem Plot, also spannende Unterhaltung (mehr aber auch nicht), die wohl einen Kinobesuch wert ist.
Don`t Dream Your Life, Live Your Dream
 
Rose
Kritiker
am 04.11.2005
"Flightplan" ist ein packender Psychothriller, ein wirklich spannender Film mit guten Effekten. Doch was am Schluss dabei herauskommt ist einfach nur schlecht. Schlechtes Ende, schlechtes Script - Die Idee ist natürlich richtig gut, aber um so einen Anfang realisieren zu können, brauch man auch einen angemessenen Schluss. Man merkt völlig, dass die Drehbuchautoren eine super Idee hatten, dass die Tochter nämlich einfach `weg` ist, aber schließlich nicht wussten, wie sie so was unmögliches tatsächlich wahr werden lassen konnten. Das war einfach nur schwach und verdient sicher kein Plus. Bis zu dem Punkt ist es aber, wie schon gesagt, ein spannendes Ereignis.
 
Member gelöscht
Junior Kritiker
am 07.11.2005
Finde den Film eher langweilig... Der Schluss wird extrem spannend! Sehr guter Schluss, den Rest jedoch empfanden wir alle als etwas langweilig
 
CuRseD
Kritiker
am 08.11.2005
Am Anfang des Filmes denkt man sich seinen Teil und wird kurz darauf von dem durchweg flüssig erzählten Storykomponenten bestätigt. Allerdings erscheinen mit jeder einleuchtenden Bestätigung neue rätselhafte Ereignisse, die den Zuschauer zum weiter sehen zwingen. So einfach sich die Geschichte erzählt, so kompliziert stellt sie sich in der ersten Hälfte des Filmes dar. Jedoch wird auch in diesem Film streng nach (Flight-) Plan im Storyscript gearbeitet und so baut der Film mit der Zeit etwas ab. Das Ende ist Geschmackssache. Für mich war es die Rettung, andere empfinden es sicherlich als zu kurz und offensichtlich. Der Showdown überzeugt aber in gewohnter Hollywood Manier. Fazit: Sehenswert, aber nur ein einziges Mal.
Hier steht meine Signatur
 
Member gelöscht
Junior Kritiker
am 27.11.2005
Hervorragende Leistung der Hauptdarstellerin. Sehr spannend, aber nicht ganz real.
 
Member gelöscht
Junior Kritiker
am 25.12.2005
Also ich fand den Film sehr spannend und packend. Man weiß nie wer der Böse ist und erst zum Schluss wird das Geheimnis gelüftet. Ich kann flightplan nur empfehlen
 
shodan
Junior Kritiker
am 07.01.2006
Ein guter und spannender Film. Aber zum vergleich zu "Die Vergessenen" ist der vorher genannte Film doch noch eine Spur fesselnder und interessanter!
The movie is the live
 


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