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25.10.2007 Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford
(The Assassination of Jesse James by the Coward Rob)
USA 2007 160 Minuten

User-Kritiken zum Film Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford


moviecam
Junior Kritiker
am 30.10.2007
Schauspielerisch wie kameratechnisch ein Schaustück ersten Ranges. Vom Mythos Jesse James und dem Western an sich, bleibt hier nur bleierne Schwere, Hoffnungslosigkeit, Depression und schließlich der Tod übrig. Regisseur Andrew Dominik hat aus der Story alles herausgenommen, was seiner Meinung nach vom Protagonisten und seinem Wiedersacher ablenken könnte. Das ist zwar schlüssig, doch im Endergebnis nicht immer spannend. Und so geraten die 156 Minuten Film dann oft doch etwas zu lange. Mein persönlicher Oscartipp: Darteller Casey Afflek (einfach furchteinflößend) Kameramann Roger Deakins (einfach genial)
dabelyou
 
Ichtrottel
Junior Kritiker
am 20.01.2008
Ohne jetzt die schauspielerische Leistung von Affleck und Pitt in Frage stellen zu wollen, aber DAS war so ziemlich der langatmigste Film, den ich seit Jahren sehen musste. Den hätte man locker in 2 Stunden abfilmen können und trotzdem das Thema wunderbar eingefangen. Und die ganze Zeit hämmert mein kleiner Mann im Kopf und sagt: "Mein Gott, wieso haben alle so eine Angst vor Brad Pitt (Jessie James)? Der kocht auch bloß mit Wasser und die haben alle eine Knarre. Wozu der Aufstand? Ich hätte ihn schon nach 15 Minuten abgeknallt!"...
Ein armer Mensch ist arm, sobald er seine Situation reflektiert.
 
FastEddie
Junior Kritiker
am 19.02.2008
Sicher, der Film ist nichts zwingend außergewöhnliches. Er ist mindestens eine halbe Stunde zu lang und auch Handlungstechnisch etwas zäh. Doch vor allem die schauspielrische Leistung von Casey Affleck ist mehr als sehenswert und brachte ihm eine Oscarnominierung ein. Ebenso wie Kameramann Roger Deakins - ohne Frage einer der besten seines Fachs - der sich dieses Jahr mit Sicherheit über seinen ersten Oscar freuen darf. De facto sind es seine Bilder und die großartigen Leistungen von Pitt und Affleck die den Film über den Durchschnitt heben.
"Ein Film ist gut, wenn er wenig Worte aber viel Handlung hat". (John Ford)
 


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